Letzte Woche hat es „Klick“ gemacht. Ein bisschen Hypochondrie meinerseits, ein paar ernste Worte der Internistin, die kalibrierte Waage in der Arztpraxis… Kurzum: es wurde Zeit für einen Neustart.

Was aber ist diesmal anders?

Erstens: die Methode. Ich habe mich für eine Eiweiß-Gemüse-Ernährung mit gesundem Fettanteil und etwas Obst fürs Gemüt entschieden.

Zweitens: die Ziele. Es geht mir um die Gesundheit, konkret um die Rückbildung meiner beginnenden Nichtalkoholischen Fettleber und die Prophylaxe von Herz-Kreislaufproblemen. Beide Eltern hatten ja daran gelitten und ich lebe ein recht stressiges Leben…

Drittens: Nettigkeit mir selbst gegenüber. Ich quäle mich nicht mit Kalorienzählen, obwohl das beim Leberfasten nach Dr. Worm eigentlich vorgesehen ist, sondern koche „nach Gehör“. Und abends gönne ich mir auch was Nettes. (Davon später.)

Viertens: hemmungsloser Eklektizismus. Ich klaue mir aus diversen Ernährungslehren das zusammen, was mir gut tut. So beachte ich den Ratschlag meiner TCM-Ernährungsberaterin, immer warm zu essen, und die Organuhr. Von meiner Kurerfahrung nach F.X.Mayer habe ich das Schlafengehen mit Thermophor auf der Leber behalte und aus dem Wort der Weisheit übernehme ich das Prinzip, Fleisch nur sparsam und auf jeden Fall mit Danksagung zu konsumieren.

Und nun das Wunder: bisher hatte ich nur kurz richtigen Hunger und überhaupt keine Gier nach Süßem oder Brot. Daher blicke ich zuversichtlich in die Zukunft.